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Die Sauer-Orgel der Thomaskirche Leipzig

Die Sauer-Orgel der  Thomaskirche Leipzig 

© 2009 (CD ROP6017)
Gesamtspielzeit 73:14

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Artikel-Nr.: ROP6017

EUR 16,95

inkl. 19 % MwSt.


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Wollte ich von der Schönheit der einzelnen Stimmen sprechen, so würde der Bericht Bände füllen -, schreibt Thomasorganist Karl Straube 1908 im Abnahmegutachten für die erweiterte Sauer-Orgel. Die Orgel der Leipziger Thomaskirche, an dem Straube zahlreiche Werke Max Regers erstmals spielte, darf als ein Meisterstück Wilhelm Sauers gelten. Der renommierte Meister des Orgelbaus hatte das Instrument 1908 zu einer der größten und bedeutendsten Orgeln des Landes erweitert - mit der Berliner Domorgel auf einem Niveau, von den klanglichen Möglichkeiten im Raum der Thomaskirche gleichwohl noch begünstigt.

Seit ihrer Einweihung im Jahr 1889 hatte die Orgel der Thomaskirche ein bewegtes Schicksal. Ursprünglich mit 63 Registern und mechanischer Traktur erbaut wurde sie schon 13 Jahre später auf das pneumatische System umgestellt. 1908 erfolgte auf Veranlassung von Thomasorganist Karl Straube die Erweiterung auf ihre heutige Größe von 88 Stimmen. Nach mehreren Umbauten unterschiedlicher Konsequenz ist es dem heutigen Thomasorganisten Ullrich Böhme zu verdanken, dass die Orgel jetzt wieder im originalen Zustand von 1908 erklingt. Bereits 1987 entwickelte er den Wunsch, das historische Instrument denkmalgerecht zu restaurieren und in ihren originalen Zustand zurückzuführen. Damals absolutes Neuland: Nie zuvor war ein großes spätromantisches Orgelwerk mit pneumatischer Traktur restauriert worden. Die aufwändigen Arbeiten durch die Orgelwerkstatt Christian Scheffler aus Sieversdorf sollten erst 2005 beendet sein.

Für seine Vorstellung der rekonstruierten Sauer-Orgel hat Böhme drei Werke von Marcel Dupré, César Franck und Eugène Gigout ausgewählt, die die dezent französischen Anflüge des Instruments charakteristisch zur Wirkung bringen. Mit Max Regers Fantasie und Fuge d-Moll op. 135 b erklingt ein Werk, das aufs Engste mit der Orgel der Thomaskirche und ihrem Organisten Karl Straube verbunden ist. Auch Franz Liszts großes Variationswerk in f-Moll über Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen hat eine besondere Beziehung zur Thomaskirche: Es setzt sich mit einer Kantate auseinander, die Johann Sebastian Bach hier aufgeführt hat. Die vorliegende CD erscheint zum 100-jährigen Jubiläum der Orgel in ihrer heutigen Größe. Thomasorganist Ullrich Böhme präsentiert damit die erste Einspielung nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten.

Super Audio CD: Als Super-Audio-CD lässt sich die neue Platte auf jedem handelsüblichen CD-Player wiedergeben. Für Besitzer einer 5.1-Surround-Anlage ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit, den räumlichen Klangeindruck der Leipziger Thomaskirche direkt ins heimische Wohnzimmer zu holen.

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Ars Organi – CD-Besprechung (1/2010, Markus Zepf):

„Böhmes Spiel überzeugt sowohl bei der souveränen Beherrschung der Regerschen Klangmassen als auch bei der folgenden Auswahl von fünf Stücken Euène Gigouts. Die ausgezeichnet intonierten Solostimmen heben die elegant fließenden Melodien hervor […]. Zusammen mit Césa Francks „Cantabile H-Dur“ […] bildet die Gigouts Auswahl den Rahmen für Franz Liszts Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, in dem sich die vielfältigen Klangschattierungen der Sauer-Orgel mit unterschiedlich gefärbten Plena, delikaten Streicherklängen und lyrischen Soloregistrierungen abwechseln.Böhmes Spielfreudigkeit und Gestaltungskraft gehen mit der farbenreichen Sauer-Orgel eine angenehme Liaison ein. […] Dieser rundum gelungenen Einspielung sind zahlreiche Hörer zu wünschen.“

American Record Guide (27.11.2013, William J Gatens):

„[...] the result is certainly credible, the organ really does speak with a German accent. The sound ist dark and majestic, but with a remarkable clarity. […] Böhme's perormances are very fine […]. The organ is beautifully recorded, and this is a document of an important instrument.

 

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