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Thomas Laske & Verena Louis: Mahler Lieder

Thomas Laske & Verena Louis: Mahler Lieder
Mahlers düsterste Werke
Künstler: Thomas Laske, Verena Louis
Komponisten: Gustav Mahler

Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ sind die frühesten Werke Gustav Mahlers, die heute noch regelmäßig im Konzertsaal erklingen – ob in der Version für Gesang und Orchester oder in der ursprünglichen Klavierfassung. Als Zeit des „fortwährenden, unerträglichsten Kampfes“ schildert Mahler die unglückliche Liebe zu der Sängerin Johanna Richter, die ihn zur Komposition veranlasste. Die Texte schrieb Mahler eigenhändig – in Anlehnung an die romantische Sammlung von Volkslied-Texten „Des Knaben Wunderhorn“. Mit Hilfe der Musik fügt er sein Gefühlsleben und sein literarisches Weltbild auf eine unverwechselbar „Mahlersche“ Art zusammen. Eine völlig andere Phase in Mahlers Liedschaffen eröffnen die Lieder nach Texten von Friedrich Rückert aus dem Jahr 1901. Die Mahlerschen Themen Einsamkeit, Verlust und Tod erscheinen hier befreit von romantischen Schörkeln, in „Um Mitternacht“ und dem berühmten „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ wird der Rückzug des Ichs aus allen diesseitigen Lebensbezügen musikalisch gestaltet. Die Kindertotenlieder, die der Komponist aus den hunderten von Rückert-Gedichten gleichen Namens herausgriff, gehören zu Mahlers finstersten Tonschöpfungen.

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