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Sebastian Heindl spielt Dukas,Alain, Messiaen und Duruflé

Sebastian Heindl spielt Dukas,Alain, Messiaen und Duruflé
Große Schuke-Orgel im Dom zu Magdeburg
Künstler: Sebastian Heindl
Komponisten: Paul Dukas

Der erst 17 Jahre alte Leipziger Organist Sebastian Heindl stellt seine Orgeltranskription von Paul Dukas“ Ballettmusik „La Péri“ vor. Indem Heindl die umfangreiche Partitur für großbesetztes Orchester selbst für Orgel arrangierte, hat er die Klangfarben des Balletts in beeindruckender Weise auf sein Instrument übertragen. Daran lässt sich trefflich erkennen, wie Dukas“ Musikverständnis von dreien seiner Kompositionsschüler auf ganz unterschiedliche Weise weiterentwickelt wurde. Sie waren allesamt Organisten: Jehan Alain, Olivier Messiaen und Maurice Duruflé. Daraus ergibt sich die durchaus überraschende Entdeckung des Interpreten, dass im Schnittstellenzeitalter zwischen Romantik und Moderne nicht, wie mitunter angenommen, bruchhaft ein Stilwechsel erfolgte, sondern künstlerisch in den Lehrer-Schüler-Linien eine harmonische Metamorphose erkennbar ist. Dies hebt Paul Dukas als großen Lehrer hervor, der für die Musik des 20. Jahrhunderts markante Impulse setzte – ganz wörtlich im Sinne des von Richard Wagner überlieferten musikpädagogischen Imperativs: Kinder! macht Neues! Der junge Organist Sebastian Heindl erhielt seine musikalische Ausbildung im Thomanerchor Leipzig. Er ist Preisträger mehrerer Nachwuchs-Orgelwettbewerbe, darunter der Bundeswettbewerbe Jugend musiziert 2012 und 2015.

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