Die vorliegende CD Early Birds gibt das Sujet des Vogelgsangs in der Barockmusik wieder, welches in dieser Epoche besonders programmatisch-lautmalerisch umgesetzt wurde. Der Flötist Simon Borutzki wählt für seine akustische Vogelschau Werke, die besonders sein Instrument fordern: Zahlreiche Komponisten von Jacob van Eyck, Francois Couperin und Georg Friedrich Händel bis zu Louis Claude Daquin, von deutschen Landen nach Frankreich, Italien und England haben sich von dem Trillern und Zwitschern der Vögel – besonders der Nachtigall – inspirieren lassen und versucht, die Klänge stilisiert in Musik zu verpacken. Borutzki interpretiert die Kompositionen mit zahlreichen historischen Blockflötentypen, die dem kreativen Instrumentalisten eine breite Palette an Klangfarben eröffnen: Da gibt es die Sopranino, die Fifthflute, Sixth- und Fourthflute, Altblockflöten, die Voiceflute, die Tenor- und Bassflöte. Die Liedfolge auf der CD lässt sich im übrigen wie eine kleine Dramaturgie eines Vogellebens lesen: Nach zahlreichen Beispielen von Vogelflügen in Freiheit kämpft in Johann Adolph Hasses Bravourarie “L“augeletto in lacci stretto” der Vogel gegen die Gefangenschaft an und in Christoph Graupners Orchestersuite G-Dur GWV 466 erzählt der Satz “Uccellino chiuso” vom eingesperrten Vogel, der wimmernd im Käfig sitzt und schließlich tot von der Stange fällt.
Early Birds Simon Borutzki
Vogelgesang in der Barockmusik
Künstler: Simon Borutzki, Hofkapelle Schloss Seehaus
Komponisten: Georg Friedrich Händel
- Veröffentlicht: May 2013
- Gesamtzeit: 66:18
- Set: 1-CD
- EAN: 4037408015035
- Bestellnummer: KL1503
- Booklet






