Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Max Reger eine große persönliche Krise, die er nur mit Musik bewältigen konnte. Das Ergebnis sind die zwei großen Choralphantasien op. 40 über die protestantischen Choräle Wie schön leuchtet der Morgenstern und Straf mich nicht in deinem Zorn. Für diese Werke konnte Reger alle kompositorischen Freiheiten nutzen, ohne sich mit den von ihm sehr geschätzten „Riesen“ Franz Liszt, Richard Wagner und Richard Strauss messen zu müssen. Flächendeckende Berühmtheit erlangte Reger durch seine Zwölf Orgelstücke op. 59, deren empfindsam entwickelte Melodik Anleihen Mendelssohn Bartholdys Lieder ohne Worte nimmt. Als Dreh- und Angelpunkt seines Orgelschaffens geben sowohl die Choralphantasien als auch die Zwölf Orgelstücke Zeugnis von der Virtuosität und kompositorischen Vielfalt Max Regers, die Marktkirchenorganist Ulfert Smidt an der beeindruckenden Goll-Orgel in Hannover perfekt widergibt und eine Brücke zwischen Alter Musik zur Moderne schlägt – oder um es mit Max Reger zu sagen: „Ich, der glühendste Verehrer Johann Sebastian Bachs, Beethovens und Brahms“, sollte den Umsturz predigen! Doch was ich will, ist eine Weiterbildung dieses Stils.“
Max RegerOrgelwerke
Marktkirchenorganist Ulfert Smidt
Künstler: Marktkirchenorganist Ulfert Smidt
Komponisten: Max Reger
- Veröffentlicht: Sep 2016
- Gesamtzeit: 60:06
- Set: 1-CD
- EAN: 4037408061315
- Bestellnummer: ROP6131
- Booklet






