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Johann Sebastian Bach:Triosonaten für Orgel

Johann Sebastian Bach:Triosonaten für Orgel
Thomasorganist Ullrich Böhme
Künstler: Thomasorganist Ullrich Böhme
Komponisten: Johann Sebastian Bach

Ullrich Böhme legt eine Einspielung der Triosonaten für die Orgel vor. Die Aufnahme nimmt gleichermaßen den Anspruch an, die kammermusikalische Feingliedrigkeit der sechs Sonaten in Farbmischungen hochkarätiger Instrumente der Zeit facettenreich zu gestalten, zum anderen darf sie Züge einer Referenzaufnahme für sich in Anspruch nehmen. Böhme bezieht sich, wie es sich aus seiner Position geziemt, direkt auf die um 1730 entstandene Handschrift der sechs Sonaten und musiziert auf Basis dieser Quellenlage ebenso ausgeruht wie transparent – sowohl mit dem feinen Zug von Abgeklärtheit eines L“art-pour-l“art-Kunstwerks wie mit der Vitalität und Musizierfreude des Interpreten, der diese herrliche Sammlung in Spiel und Klang übersetzt. Dazu hat Böhme exquisite Instrumente vornehmlich, aber nicht ausschließlich aus dem mitteldeutschen Raum gewählt, die teils in direkter Nähe zu Bach entstanden sind. Sicher am nächsten zu Bachs persönlichem Klangideal liegt die Orgel der Naumburger Wenzelskirche, von Zacharias Hildebrandt 1746 vollendet. Bach beteiligte sich hier nachweislich am Bau dieser Orgel. Die zwei größten erhaltenen Instrumente von Gottfried Silbermann im Freiberger Dom (1714) und der Hofkirche Dresden (1750-1755, vollendet von Hildebrandt) runden das Bild sächsischer Großinstrumente des Barock ab.

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