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Hebräische KammeropernJosef Tal, Michail Gnesin

Hebräische KammeropernJosef Tal, Michail Gnesin
Meilensteine der jüdischen Musikgeschichte
Künstler: Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, Laurent Wagner
Komponisten: Michail Gnesin

Meilensteine der jüdischen Musikgeschichte: ’saul in Ein Dor“ und „Die Jugend Abrahams“ Ein besonderer Höhepunkt der 25. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur war die Aufführung der beiden hier live aufgenommenen Kammeropern in hebräischer Sprache: ’saul in Ein Dor“ von Josef Tal und „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Josef Tal (1910–2008) emigrierte 1934 nach Palästina und wurde Mitbegründer der klassischen israelischen Musik. Die Uraufführung der Oper ’saul in Ein Dor“ war 1955. Sie behandelt die Begegnung des ersten Königs Israels mit der Wahrsagerin von Ein Dor, die ihm sein nahes Ende ankündigt: Ein spannungsgeladenes, expressionistisches Meisterwerk, das unter die Haut geht! Michail Gnesins (1883–1957) „Die Jugend Abrahams“ hingegen geht weiter zurück in die Vergangenheit: Sie ist Abraham, dem Stammvater Israels, gewidmet. Die textliche Grundlage der Kammeroper Gnesins entstammt den Legenden der Aggada. Die Musik bewegt sich an der Grenze zwischen Spätromantik und Expressionismus, mit deutlich erkennbaren jüdischen Elementen. Es handelt sich hierbei nicht nur um die erste hebräische Oper der Musikgeschichte, sondern mit der vorliegenden Aufnahme auch um die erste Einspielung auf CD und zugleich um die erste Aufführung des Werkes überhaupt.

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