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Mainzer Domchor

 

© 2014 (ROP6097)
Gesamtspielzeit 58:32

© 2015 (ROP6110)
Gesamtspielzeit 69:19


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Artikel-Nr.: SON2016-10

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ROP6097: Hans Leo Hassler – man lernt ihn meist mit seinen Madrigalen „Nun fanget an“ oder „Tanzen und springen“ kennen. Doch er ist auch Komponist herausragender geistlicher Werke, allen voran seine Messvertonungen. Sie spielen eine große Rolle in der Kirchenmusik – unter anderem am Mainzer Dom: Traditionell werden hier die Werke Hans Leo Hasslers in verschiedenen Besetzungen musiziert, wovon die vorliegende CD ein klingendes Zeugnis ablegt. Domkapellmeister Karsten Storck interpretiert mit dem Mainzer Domchor, der Domkantorei St. Martin und den Mainzer Dombläsern unter anderem Hasslers „Missa super Maria dixit“ sowie die gleichnamige Motette und die Missae „Come fugier“, „Ecce quam bonum“ und „Octo vocum“. Damit gibt er dem Hörer einen spannenden Einblick in die Kirchenmusik am über 1.000-jährigen Mainzer Dom. Die wechselnden Besetzungen von Knabenchor, gemischtem Vokalensemble und Bläsern zeigen dabei die Vielfalt Hasslers Musik, dessen Werk an der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock steht und sich aus diversen Schulen speist: Hassler wurde nicht nur im heimischen Nürnberg von seinem Vater und Leonard Lechner, einem Schüler Orlando di Lassos, ausgebildet, sondern sammelte bereits in jungen Jahren kompositorische Erfahrungen in Venedig, seinerzeit bereits ein musikalischer Schmelztiegel. „Hasslers Musik ist unglaublich energetisch, festlich und oft auch madrigalesk-tänzerisch. Als Musizierender kommt man ganz schnell in einen musikalischen Sog, der einen die Töne und ihre Botschaft schnell begreifen lässt“, schwärmt Domkapellmeister Storck von den eingespielten Stücken.

ROP6110: Um César Francks „Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz“ ranken sich viele Rätsel: Warum wurde es zu Lebzeiten des Komponisten nie aufgeführt? Oder hat Théodore Dubois, Kapellmeister an Ste. Clotilde und Nachfolger Francks, das Manuskript gefunden und unter eigenem Namen zur Aufführung gebracht? Und zuletzt: Stammt das Werk tatsächlich aus César Francks Feder?

Zumindest die letzte Frage lässt sich heute klar beantworten: Ja, „Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz“ werden dem in Lüttich geborenen Franzosen zu Recht zugeschrieben. Es trägt die Handschrift des Komponisten – und zwar im doppelten Wortsinne: Zwischen den Zeilen lässt sich ganz viel von der Stilistik des jungen Franck erkennen, auch wenn sich sein Kompositionsstil mit vorangeschrittenem Alter noch stark verändern sollte. Außerdem trägt es seine Signatur und das Entstehungsdatum: 14.8.1859. Wie viele seiner Kompositionen fand es allerdings erst viele Jahre nach seinem Tod Beachtung.

Mit der Vertonung der „Sieben Worte“ steht César Franck nicht allein. Während aber die gleichlautenden Werke Heinrich Schütz‘ und Joseph Haydns lediglich die entsprechenden Worte Jesu als Textgrundlage nutzen, holt Franck weiter aus und bedient sich aus dem Alten und Neuen Testament, sowie aus dem Stabat Mater. Dadurch schafft er sich interpretatorische Freiräume, die er musikalisch wunderbar zu nutzen weiß: César Francks Oratorium beginnt zart und klar, wächst aber bald zu monumentaler Größe an. Domkapellmeister Karsten Storck gelingt eine überragende Interpretation, live aus dem Mainzer Dom, in großer symphonischer Besetzung.

Im zweiten Teil der CD greift Domorganist Daniel Beckmann in die Tasten: Die „Trois Pièces Pour Grand Orgue“, die César Franck für die Pariser Weltausstellung 1878 geschrieben hat, zählen heute dank ihres gewaltigen Umfangs an Klang und Dynamik zu den imposantesten Werken der Orgelliteratur.

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