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Leipziger Ensembles

 

© 2012 (CD ROP6068)
Gesamtspielzeit 65:55

© 2011 (CD ROP6041)
Gesamtspielzeit 54:59

 

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Artikel-Nr.: SON2017-03

EUR 29,90

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ROP6068:

Zwei erfolgreiche Leipziger Vokalensembles singen anlässlich des 70. Todestages von Hugo Distler zum ersten Mal gemeinsam auf einer CD. Die jungen Damen des Sextetts Sjaella und die fünf Herren des Ensemble Nobiles interpretieren mit drei- und vierstimmigen Motetten einige Hauptwerke aus dem chormusikalischen ŒOeuvre Distlers: Der Jahrkreis op. 5 und Geistliche Chormusik op. 12. Eines seiner bekanntesten Werke steht im Zentrum der CD: Der Totentanz op. 12 Nr. 2.

Der Totentanz op. 12 Nr. 2 umfasst 14 Spruchmotetten zum Ewigkeitssonntag, die Hugo Distler vertonte und die die musikalische Seite im Totentanz bilden. Den Spruchmotetten stellt Distler unvertonte Verse in Form eines Dialogs zwischen dem Tod und seinen jeweiligen Opfern zur Seite. Während bei der vorliegenden Aufnahme unter anderem die Sängerinnen und Sänger selbst die Rollen der Opfer sprechen, gibt Heinz-Martin Benecke dem Tod seine charakteristische Stimme.

Bekannt ist der Totentanz vor allem durch seine, im 14. Jahrhundert aufgekommene, bildliche Darstellung der Macht des Todes über das Menschenleben in allegorischen Gruppen. So zeigt der Lübecker Totentanz Geistliche und Laien, vom Papst bis zum Kind, in absteigender Rangordnung und zwischen je zwei Personen eine tanzende Totengestalt mit umhüllendem Grabtuch. Die zentrale Aussage ist: Jeder, egal ob Kaiser oder Knecht, muss sterben.

 

ROP6041:

Mit ihrer Debüt-CD gibt das Leipziger Ensemble Thios Omilos Einblicke in die geistliche Musik von Jacobus Gallus, Hans Leo Hassler und Johann Hermann Schein. Im Zentrum steht Hasslers Missa Dixit Maria. Den liturgischen Rahmen bilden die Grundmauern christlicher Verkündigung und die zentralen Kirchenjahresfeste Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt.

Ein spannendes Experimentierfeld sind die Jahre vor, um und nach 1600 für die Künste gewesen! In der Musikgeschichte erweisen sie sich als ein Zeitraum voller Gegensätze. Traditionelle Satztechniken stehen Neuerungen gegenüber, die nicht zuletzt mit der rasanten Entwicklung der Instrumentalmusik innovative Gattungen wie Oper und Oratorium, geistliches Konzert und Kantate, aber auch die rein instrumentale Sonate, die Suite und das Concerto hervorbringen.

Mit den Kompositionen vorliegender Aufnahme zeigt das Ensemble Thios Omilos dem Hörer, wie nahe Aufbruch und Tradition, Neues und Altes mitunter beieinander liegen, ineinander greifen und wie wenig das Eine ohne das Andere denkbar ist, mag auf den ersten Blick verblüffen. Wer jedoch gespannt ist zu hören, wie sich die Neue Musik des 17. Jahrhunderts Bahn bricht, ohne ihre historische Herkunft zu verleugnen, der lasse sich von Thios Omilos mitnehmen in die Welt von Gallus, Hassler und Schein.

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