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Blockflötenmusik mit Simon Borutzki

 

© 2013 (CD KL1503)
Gesamtspielzeit 66:18

© 2014(CD KL1509)
Gesamtspielzeit 52:31

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Artikel-Nr.: SON2017-02

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KL1503:

Die vorliegende CD Early Birds gibt das Sujet des Vogelgsangs in der Barockmusik wieder, welches in dieser Epoche besonders programmatisch-lautmalerisch umgesetzt wurde. Der Flötist Simon Borutzki wählt für seine akustische Vogelschau Werke, die besonders sein Instrument fordern: Zahlreiche Komponisten von Jacob van Eyck, François Couperin und Georg Friedrich Händel bis zu Louis Claude Daquin, von deutschen Landen nach Frankreich, Italien und England haben sich von dem Trillern und Zwitschern der Vögel - besonders der Nachtigall - inspirieren lassen und versucht, die Klänge stilisiert in Musik zu verpacken. Borutzki interpretiert die Kompositionen mit zahlreichen historischen Blockflötentypen, die dem kreativen Instrumentalisten eine breite Palette an Klangfarben eröffnen: Da gibt es die Sopranino, die Fifthflute, Sixth- und Fourthflute, Altblockflöten, die Voiceflute, die Tenor- und Bassflöte.

Die Liedfolge auf der CD lässt sich im übrigen wie eine kleine Dramaturgie eines Vogellebens lesen: Nach zahlreichen Beispielen von Vogelflügen in Freiheit kämpft in Johann Adolph Hasses Bravourarie “L'augeletto in lacci stretto” der Vogel gegen die Gefangenschaft an und in Christoph Graupners Orchestersuite G-Dur GWV 466 erzählt der Satz “Uccellino chiuso” vom eingesperrten Vogel, der wimmernd im Käfig sitzt und schließlich tot von der Stange fällt. Georg Philipp Telemanns “Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels” leitet allerdings zum glücklichen Ende, denn in Händels Arie “Io son qual fenice“ erwacht der gefiederte Freund zu neuem Leben. Zum Flötenspiel von Borutzki gesellen sich die Sopranstimme Julla von Landsbergs, Torsten Übelhör am Cembalo, Heidi Gröger an Violoncello und Viola da gamba sowie Thor-Harald Johnsen an der Theorbe und der Renaissance- und Barockgitarre.

 

KL1509:

Georg Philipp Telemanns zwölf Fantasien sind ein herausragendes Beispiel barocker Sololiteratur "senza basso". Der Titel lautet "Fantasie per il Violino senza Basso", scheinen also der Violine zugeeignet. An eine Interpretation auf der Blockflöte hat Telemann somit nicht in erster Linie gedacht, räumt diese Möglichkeit jedoch selbst ein. Dies ist auf der vorliegenden CD geschehen: Simon Borutzki wählt für seine Interpretation zwölf verschiedene Blockflöten, kleidet jede Fantasie in ein eigenes klangliches Gewand und sucht wie ein Maler aus der Palette seiner Farben die jeweils wirkungsvollste heraus. Bei der Wahl spielen Aspekte wie Rauschanteil im Klang, Brillanz im hohen Register oder sonore Tiefe eine Rolle, je nachdem, worum es in der jeweiligen Fantasie gerade geht. Der Reiz und die Raffinesse der Fantasien liegen darin, mittels komplexer melodischer Strukturen Mehrstimmigkeit zu suggerieren, wobei der Tonumfang der Flöte voll ausgeschöpft wird.

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