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Bach und Mendelssohn in der Thomaskirche zu Leipzig

 

© 2011 (ROP605051)
Gesamtspielzeit 52:46 / 43:48

© 2009 (ROP6029)
Gesamtspielzeit 74:50

 

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Artikel-Nr.: SON2017-06

EUR 31,90

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ROP605051:
Thomasorganist Ullrich Böhme spielt auf der vorliegenden Doppel-CD die Achtzehn Leipziger Choräle von Johann Sebastian Bach an der Bach-Orgel der Leipziger Thomaskirche. Die Marburger Orgelwerkstatt Gerald Woehl errichtete das Instrument im Bachjahr 2000 auf der Nordempore, gegenüber dem Bach-Fenster. Es orientiert sich am Orgelbau und -klang des 18. Jahrhunderts. Dies macht sich Ullrich Böhme bei der Realisierung des Zyklus zunutze. Die Durchhörbarkeit der musikalischen Struktur soll gewahrt bleiben, die klangliche Wirkung ihrer Architektur jedoch durch eine allzu zaghafte Registrierung nicht verloren gehen. Die vorangestellten Choralsätze spielt Böhme bewusst an einem anderen, jedoch bei weitem nicht weniger historischen Instrument.

Die Kirche des rund 500 Einwohner zählenden Dorfes Störmthal beherbergt einen der größten Orgelschätze Sachsens: die bis heute nahezu im Originalzustand erhaltene Hildebrandt-Orgel aus dem Jahr 1723. Johann Sebastian Bach persönlich weihte sie am 2. November des Jahres in einem feierlichen Gottesdienst ein, nachdem er das Instrument geprüft und ""vor tüchtig und beständig erkannt und gerühmet"" hatte.. An jenem Sonntag des Jahres 1723 leitete Bach zudem die Uraufführung seiner Kantate ""Höchsterwünschtes Freudenfest"" (BWV 194).

Ullrich Böhme stellt die den großen Bearbeitungen zugrunde liegenden Choräle bewusst in den Kontext einer Dorfkirche, setzt die unterschiedlichen musikalischen Formen dadurch in ein spannungsvolles Verhältnis zueinander und macht damit unmissverständlich klar, dass hier wie da, das eine wie das andere Werk von seinem Grund her stets das Eine ist: gottesdienstliche Musik und Ausdruck des Glaubens, in der Thomaskirche zu Leipzig genauso wie in der Dorfkirche zu Störmthal.

Für Ullrich Böhme ist mit der vorliegenden Aufnahme eine wichtige Wegmarke in dem Prozess seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Bach'schen Orgelwerk erreicht: Mit der aktuellen CD schließt er seine Einspielungen der Choralzyklen Johann Sebastian Bachs ab. Böhme macht sich mit der aktuellen Aufnahme selbst ein Geschenk anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums als Thomasorganist: 1986, am Sonntag Laetare - ""Freue dich"" - wurde er in dieses Amt eingeführt. 25 Jahre Organist an der Thomaskirche zu Leipzig - es ist dies ein langer und bei weitem noch nicht zu Ende gegangener Weg des Nachdenkens über, des Arbeitens an und mit und vor allem des Spielens von Bachs Orgelwerken.

 

ROP6029:
Tour d’horizon durch die Orgelmusik: Die Sechs Sonaten für Orgel op. 65 des Leipziger Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy sind heute aus dem Repertoire eines Organisten kaum wegzudenken. In der Häufigkeit, in der sie aufgeführt werden, sind sie mit den großen Orgelwerken von Johann Sebastian Bach vergleichbar. Mendelssohn schuf eine Komposition, die in ihrer Musikalität und Ausdruckskraft einen Bogen zwischen Barock und Romantik spannt, in einer Zeit, in der das Werk Bachs durch ihn wiederentdeckt wurde und in der der Orgel ansonsten eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Lieblichkeit und Zartheit der Musik, aber auch ihre Kraft und Stärke beweisen die Größe des deutschen Komponisten.

Die sechs Sonaten sind eine Art tour d’horizon durch die Orgelmusik des 19. Jahrhunderts: Die wichtigste Traditionsform der Orgel, die Fuge, ist im Schlusssatz der 2. Sonate und in dem Mittelsatz der 6. Sonate prominent vertreten. Auf drei protestantische Choräle greift Mendelssohn ebenso zurück: In der ersten und dritten Sonate ist jeweils ein Choral in den Eröffnungssätzen verarbeitet. Die 6. Sonate ist eine groß angelegte Choralvariation über „Vater unser im Himmelreich“.

Ein Meer aus Tönen verschiedenster Art also, auf der neuen CD interpretiert von Thomasorganist Ullrich Böhme. In der CD-Veröffentlichung von Rondeau Production erklingen die Sechs Sonaten op. 65 an der Sauerorgel der Thomaskirche zu Leipzig. Gebaut wurde das Instrument 1889, gut 40 Jahre nach Mendelssohns Tod.

Thomasorgansist Ullrich Böhme
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