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Hans Leo Hassler

Hans Leo Hassler 

© 2014 (ROP6097)
Gesamtspielzeit 58:32

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Artikel-Nr.: ROP6097

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Hans Leo Hassler – man lernt ihn meist mit seinen Madrigalen kennen: „Nun fanget an“ oder „Tanzen und springen“. Doch ist er auch Komponist herausragender geistlicher Werke, allen voran seine Messvertonungen. Sie spielen eine große Rolle in der Kirchenmusik – unter anderem am Mainzer Dom: Traditionell werden hier die Werke Hasslers in verschiedenen Besetzungen musiziert, wovon die vorliegende CD ein klingendes Zeugnis ablegt. Domkapellmeister Karsten Storck interpretiert mit dem Mainzer Domchor, der Domkantorei St. Martin und den Mainzer Dombläsern unter anderem Hasslers „Missa super Maria dixit“ sowie die gleichnamige Motette und die Missae „Come fugier“, „Ecce quam bonum“ und „Octo vocum“. Damit gibt er dem Hörer einen spannenden Einblick in die Kirchenmusik am über 1.000-jährigen Mainzer Dom. Die wechselnden Besetzungen von Knabenchor, gemischtem Vokalensemble und Bläsern zeigen dabei die Vielfalt Hasslers Musik, dessen Werk an der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock steht und sich aus diversen Schulen speist: Hassler wurde nicht nur im heimischen Nürnberg von seinem Vater und Leonard Lechner, einem Schüler Orlando di Lassos, ausgebildet, sondern sammelte bereits in jungen Jahren kompositorische Erfahrungen in Venedig, seinerzeit bereits ein musikalischer Schmelztiegel. „Hasslers Musik ist unglaublich energetisch, festlich und oft auch madrigalesk-tänzerisch. Als Musizierender kommt man ganz schnell in einen musikalischen Sog, der einen die Töne und ihre Botschaft schnell begreifen lässt“, schwärmt Domkapellmeister Storck von den eingespielten Stücken.

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Katholisches Sonntagsblatt - Kurzkritik (24. Mai 2015, N/A)

"[...] ein wohlklingendes Zeugnis"

 www.musicweb-international.com - CD-Besprechung (10. April 2015, Gary Higginson)

"Altogether a most enjoyable disc of some glorious and under-rated music which spans a bridge between the renaissance and the burgeoning baroque."

American Record Guide (6. Juli 2015, Peter Loewen)

“The rich textures of Hassler’s choral works are on full display here.”

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