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Sjaella & Ensemble Nobiles: Hugo Distler (1908-1942)

Sjaella & Ensemble Nobiles:  Hugo Distler (1908-1942) 

© 2012 (CD ROP6068)
Gesamtspielzeit 65:55

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Artikel-Nr.: ROP6068

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Zwei erfolgreiche Leipziger Vokalensembles singen anlässlich des 70. Todestages von Hugo Distler zum ersten Mal gemeinsam auf einer CD. Die jungen Damen des Sextetts Sjaella und die fünf Herren des Ensemble Nobiles interpretieren mit drei- und vierstimmigen Motetten einige Hauptwerke aus dem chormusikalischen ŒOeuvre Distlers: Der Jahrkreis op. 5 und Geistliche Chormusik op. 12. Eines seiner bekanntesten Werke steht im Zentrum der CD: Der Totentanz op. 12 Nr. 2.

Der Totentanz op. 12 Nr. 2 umfasst 14 Spruchmotetten zum Ewigkeitssonntag, die Hugo Distler vertonte und die die musikalische Seite im Totentanz bilden. Den Spruchmotetten stellt Distler unvertonte Verse in Form eines Dialogs zwischen dem Tod und seinen jeweiligen Opfern zur Seite. Während bei der vorliegenden Aufnahme unter anderem die Sängerinnen und Sänger selbst die Rollen der Opfer sprechen, gibt Heinz-Martin Benecke dem Tod seine charakteristische Stimme.

Bekannt ist der Totentanz vor allem durch seine, im 14. Jahrhundert aufgekommene, bildliche Darstellung der Macht des Todes über das Menschenleben in allegorischen Gruppen. So zeigt der Lübecker Totentanz Geistliche und Laien, vom Papst bis zum Kind, in absteigender Rangordnung und zwischen je zwei Personen eine tanzende Totengestalt mit umhüllendem Grabtuch. Die zentrale Aussage ist: Jeder, egal ob Kaiser oder Knecht, muss sterben.

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Klassik.com – CD-Kritiken (13.12.2012, Dr. Matthias Lange):

„Sjaella und das Ensemble Nobiles entsprechen mit ihrem Klangideal und der Jugendlichkeit ihrer Stimmen wunderbar der Faktur der Distlerschen Sätze. Alle wichtigen interpretatorischen Entscheidungen erweisen sich als tragfähig. Ergebnis ist eine rundum überzeugende Distler-Platte, die sich in der gar nicht so schmalen Diskographie deutlich behaupten kann.“

Pizzicato - CD Besprechung (März 2013, ge)

„Die beiden Vokalensembles 'Sjaella' und 'Nobiles' liefern uns einige sehr schöne Beispiele, wie kunstvoll Distler den schlichten Volksgesang formte. […] Die schöne Balance zwischen kristallinen Oberstimmen, weicher Mittellage und warmer Tiefe sorgt für eine klare, präzise Gestaltung von Wort und Musik.“

American Record Guide (18.03.2013, William Trotter):

„The combined Sjaella and Ensemble Nobiles groups, apparently performing without a conductor, sing superbly, with the pure, vibratoless tone production necessary to make Distler's music reverberate with the ethereal a capella purity he intended. His style is suberbly established in the opening track, „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Sing to the Lord a New Song). It clearly reveals his emphasis on lean, linear counterpoint rather then impressively build up fortissimos. In mostly three – or four-voice construction, each vocal line lives a life of its own, interacting with the others in occasional line crossing with pungent harmonies or piquant passing dissonances, often floating melismatically often enlived by difficult, puls-quickening crossrythms, and usually closing with extraordinarily satisfying quiet cadences.“

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