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Duke Ellington: Sacred Concerts

Duke Ellington: Sacred Concerts 

© 2016 (ROP6112)
Gesamtspielzeit 70:51

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Artikel-Nr.: ROP6112

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Die wichtigste Sache, die ich je getan habe – so bezeichnete Duke Ellington seine Sacred Concerts für Chor, Solisten und Bigband. Mit diesen drei Konzerten, von denen viele Titel heute als Standards gelten, schrieb der Großmeister des Jazz Musikgeschichte.

Duke Ellingtons Sacred Concerts entstanden zwischen 1962 und 1973 und gleichen einer wunderbaren musikalischen Autobiographie des Komponisten. Kaum ein Jazzmusiker verstand es wie er, seine Musik so stark mit Emotionen zu füllen. So finden in den Sacred Concerts glückliche Momente und Schicksalsschläge gleichermaßen Widerhall. Über allem steht Ellingtons unverrückbare Zuversicht auf Gott, sodass die Sacred Concerts zu einem ganz persönlichen Glaubensbekenntnis werden. Duke Ellington gehört zu den geistigen Vätern des Bigbandsounds und hat dieses Genre wie kein anderer geprägt: Bis heute versuchen Jazzorchester in aller Welt dem sogenannten Ellington-Effekt nachzueifern. Die Bigband Fette Hupe hat sich lange mit der Stilistik Ellingtons beschäftigt und mit dem Jungen Vokalensemble Hannover einen kongenialen Partner gefunden, um die monumentalen Sacred Concerts mit all ihrer ursprünglichen Kraft und Ausdrucksstärke auf die Bühne und auf CD zu bringen. Damit schließen Fette Hupe und das Junge Vokalensemble Hannover mit diesem höchst selten eingespielten Zyklus eine wichtige Repertoirelücke.

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Jazzthetik (1. Juli 2016, Tobias Richtsteig)

“Die springlebendige Bigband wird von den 60 Stimmen des Jungen Vokal-Ensembles Hannover und von den Solo-Sängern Claudia Burghard und Joachim Rust verstärkt. Der zweite große Pluspunkt: Die Niedersachsen haben Ellingtons Jazz und Gospel nicht einfach wieder mal gespielt – sondern machen sich deren tief verwurzelten Spirit zu Eigen. Sie lassen den großen Orchester-Sound strahlen, den Chor shouten und ehrfurchtsvoll klingen, die Solisten bejubeln mit Trompete, Klarinette, Baritonsax (sogar als Steptänzer) die gottgegebenen Begabungen. Anfangs irritiert das etwas: Musik mit einem solchen Programm hört man heute selten. Doch Fette Hupe transportieren glaubwürdig Ellingtons Spiritualität, und die erweist sich im Vergleich zu deutscher Kirchentags-Seligkeit als das modernere Konzept. Das mag man sich öfter anhören. Noch dazu, weil die CD mit einem fast üppigen Booklet auch zum Nachlesen einlädt.”

Chorzeit (25. Juni 2016, Nina Ruckhaber)

„Auf der CD kann man Burghard als bemerkenswerte Mezzosopranistin hören. Ebenso wie Bariton-Kollege Joachim Rust […] liefert sie souveräne, durchweg gut intonierte und gefühlvolle Solopassagen ab. […] Die Big Band Fette Hupe Hannover unter Leitung von Jörn Marcussen-Wulff steht dem Chor in nichts nach und bietet eine gut swingende Grundlage. Man spürt deutlich, dass sich das Ensemble in diesem Genre sicher und stilbewusst bewegt und zurecht eine der profiliertesten Bigbands in der norddeutschen Jazzlandschaft ist. Die Choristen sehen sich bei diesen Werken mit einer Herausforderung konfrontiert, mit der auch andere Ensembles schon zu kämpfen hatten: den Chorgesang als gleichwertigen Partner neben den druckvollen Big-Band-Klängen zu platzieren. Die geschulten Stimmen schaffen es jedoch ausgezeichnet, nicht unter den Instrumentalklängen zu verschwinden. […] Man wünscht sich für die Zukunft mehr solch spannender Chormomente mit selten aufgeführten Werken. Besonders erfreulich, wenn sich für Projekte dieser Art potente Partner finden, wie es bei dieser Produktion mit Rondeau Production der Fall war.“

All About Jazz (24. Juni 2016, Michael Bailey)

„There have been precious few, if any at all, performance of these pieces by other bands. Presently is the German concerns Fette Hupe & Junges Vokalensemble Hannover, under the directions of Klaus-Jürgen Etzold and Jörn Marcussen- Wulff, respectively, blow the dust off of several selections from the concerts, giving them a hard buffing to a high shine. Ellington's spacious orchestration is will captured and represented. Solo vocalists, Claudia Burghard and Joachim Rust bring a renewed energy to the pieces, updating them admirably to the 21st Century.“

Klassik Heute (12. Juli 2016, Stefan Pieper)

„Die energetischen Bläsersätze werden dem Bandnamen „Fette Hupe“ ohne weiteres gerecht. Da lebt jene Energie und jene Lebensfreude, wie sie zum Beispiel in einer New Yorker Gospel-Messe heute noch zu beobachten ist. Die Musik ist hier genauso wenig stocksteif wie die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung. Euphorie ist alles. Die Vokalsolisten Claudia Burghard (Mezzosopran) und Joachim Rust (Bariton) erweisen sich als wahre Multitalente –und beim hier aufgenommenen Livekonzert kam auch noch ein Performance-Aspekt hinzu, wenn Felix Petry als Stepptänzer agiert. Vor allem: Nie geht es darum, möglichst originalgetreu den Ellington-Sound zu kopieren. Denn dies würde auch der Ellingtonschen Philosophie widersprechen, wo es doch in jedem Moment um die unverwechselbare Individualität der einzelnen Ausführenden geht, damit Farbe in das Ganze hinein kommt.

Allein der markerschütternde tiefe Saxophonsound bringt jede Nervenzelle zum Erwachen. Hypnotisch schrauben sich Trompeten himmelwärts. Die Rhythmsection treibt mit impulsiver Frische voran. Der Chor macht diese Gospel-Zelebration in jedem Moment perfekt: Oft hymnisch, dann aber auch seidenweich-sensibel und über weite Strecken in hellwachen Call-and Response Duellen mit den Solisten agiert er. Glasklar, aber trotzdem mit gut geerdeter Wärme artikuliert Bariton Joachim Rust –was mit dazu beiträgt, dass die auch heute noch zeitgemäß wirkenden Texte gut verständlich sind. Und auch bei Claudia Burghard geht ein sinnliches und stilsicheres Jazzfeeling nie zu Lasten der eigenen Natürlichkeit.

Der Geist des Duke wird soins Heute transportiert. Diese Musik, die irgendwo noch geistliche Musik, aber noch viel mehr puren Jazz verkörpert, ist gelebte Freiheit. Was Freiheit ist, sagt Duke Ellington im langen Schlusstück des dritten Sacred Concerts: Geht es doch darum, über sich hinaus zu wachsen und nach den Sternen zu greifen. Oder noch konkreter: Es sich zur Aufgabe zu machen, das zu werden, was man ist.“

Audio (1. Juli 2016, Winfried Dulisch)

„Fetzige Bläser-Riffs, swingende Chorakzente und ab und zu ein teuflisch gutes Solo animieren die Kirchenbesucher zu Gejohle und Zwischenapplaus.“

Hannover Allgemeine Zeitung (Juni 2016, Stefan Arndt)

„Dirigent Jörn Marcussen-Wulff knüpft die vielen unterschiedlichen Fäden dieser außergewöhnlichen Partitur mit leichter Hand sicher zusammen. Ein starkes Plädoyer für ein starkes Stück.“

Kirchenzeitung Eichstätt (Juli 2016, NN)

„Die Bigband Fette Hupe hat sich lange mit der Stilistik Ellingtons beschäftigt und mit dem Jungen Vokalensemble Hannover einen kongenialen Partner gefunden, um die monumentalen Konzepte mit all ihrer ursprünglichen Kraft und Ausdrucksstärke auf die Bühne und auf CD zu bringen.“

American Record Guide (August 2016, Philip Greenfeld)

“The singing and playing are excellent, and the engineering is as good as the performance. There’s nothing unidiomatic about the way Germans play jazz these days, and if you don’t believe it, give this a try.”

Crescendo (September 2016, AC)

“Ich war wirklich überrascht von Ellingtons schier grenzenloser Kreativität, die auch solche spirituellen Texte ganz frei, unbefangen und auf hohem Niveau unterhaltend zu gestalten verstand.“

Gramophone (September 2016, Philip Clark)

"Conductor Jörn Marcussen-Wulff steers an intelligent middle-path between invoking the ghosts of Ellington’s orchestra and re-sparking the inner fire of this music by trusting his own musicians’ improvisational energies.“

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